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| Der Renault Mégane R.S. Trophy im Test | |
![]() Komfort: Fehlanzeige Nach dem Drücken des Startknopfs meldet sich der Zweiliter-Turbobenziner bassig-brummig zu Wort. Beim lockeren Mitschwimmen passiert nicht viel, bis man das Gaspedal durchdrückt: Auf ein kleines Turboloch folgt vehemente Beschleunigung, untermalt von einer kernigen Geräuschkulisse. Doch Vorsicht ist geboten, am Lenkrad spürt man deutlich, wie die 360 Newtonmeter an der Vorderachse zerren. Eine mechanische Differentialsperre hilft dem Fahrer bei flotter Kurvenfahrt. Abgerundet wird das Bild durch das äußerst straffe Cup-Fahrwerk. Damit klebt der Mégane R.S. Trophy förmlich auf der Straße, etwaigen Abrollkomfort sucht man indes vergebens. Auffälliger Aufpreis Tribut wird auch beim Verbrauch fällig, selbst bei ziviler Fahrweise kommt man nicht unter zehn Liter. 32.990 Euro ruft Renault für die üppig ausgestattete Sonderserie auf, stolze 5.700 Euro Aufpreis gegenüber dem normalen R.S.. Doch wer keinen der 150 Wagen bekommen hat, muss sich nicht grämen. Möglich macht es das Facelift der Baureihe: Schon in absehbarer Zukunft lässt sich der normale Mégane R.S. per Knopfdruck auf die Leistung des Trophy bringen.
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