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| BMW X3 xDrive28i im Test | |
![]() Dreht und trinkt gut Der Sechszylinder-Sauger ist ein Sahnemotor. Er dreht vibrationsfrei hoch, das typische Trompeten beim Beschleunigen verursacht Gänsehaut. Satthören? Keine Chance. Nur die Achtgang-Automatik schaltet manchmal hektisch. Sie muss kompensieren, dass das maximale Drehmoment von 310 Newtonmeter im Gegensatz zu Turbomotoren nur in einem schmalen Bereich zur Verfügung steht. Die Kraft kommt über die Drehzahl. Das schlägt sich auf den Verbrauch des 1.820-Kilo-SUVs nieder. Schon die Werksangaben weisen den xDrive28i als den durstigsten aller X3 aus – obwohl er 48 PS schwächer ist als der Topbenziner xDrive35i mit der Turboversion des Dreiliters. 9,0 Liter Super soll sich der Sauger auf 100 Kilometer genehmigen. Wir hatten Mühe, elf Liter dauerhaft zu unterschreiten. 11,4 Liter waren locker drin. Wer auch mal die möglichen 230 km/h erleben will, darf noch mal einen Liter draufschlagen. EfficientDynamics haben wir uns irgendwie effizienter vorgestellt. Kurvenzirkler Dafür lässt sich BMW beim Fahrverhalten nicht lumpen. Der X3 lässt sich fast wie eine BMW-Limousine um die Kurven zirkeln. Noch sportlicher wird es mit drei Extra-Features: Unser Testwagen hatte die Dynamische Dämpfer Control (DDC) für 1.100 Euro, die variable Sportlenkung für 300 Euro und die 150 Euro teure Performance Control mit bedarfsgerechter Drehmomentverteilung an der Hinterachse an Bord. Die Sportlenkung benötigt von Anschlag zu Anschlag nur zwei Umdrehungen, fühlt sich bei aller Präzision aber etwas synthetisch an. Hochwertiges Interieur An der Verarbeitung des in den USA gebauten Bayern gibt es nichts zu mäkeln. Die Materialien fühlen sich hochwertig an, die etwas grob genarbten Kunststoffe in den unteren Bereichen verdienen jedoch Feinschliff. Ein Lob bekommen die für 630 Euro Aufpreis erhältlichen Sportsitze. Als Urlaubsauto ist der X3 absolut tauglich. 590 Kilogramm dürfen zugeladen werden. In den Kofferraum passen 550 Liter Gepäck. Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 40:20:40 umklappen, wodurch 1.600 Liter Volumen entstehen, aber leider keine ebene Fläche. Bei den Ausstattungsdetails überzeugt unter anderem die Rückfahrkamera, die es ab 420 Euro gibt. Ein Totwinkelassistent ist unverständlicherweise nicht im Angebot.
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