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| Wie testet der ADAC die Reifen? | |
![]() Es gibt drei große Gruppen von Reifen. Es gibt spezielle Sommerreifen, spezielle Winterreifen und Ganzjahresreifen. Winterreifen haben z. B. eine anderes Profil. Hier kann das Gummi richtig in den Schnee greifen. Außerdem haben Winter- und Sommerreifen unterschiedliche Gummimischungen, damit sie besser mit den unterschiedlichen Temperaturen klar kommen. Ein Ganzjahresreifen ist eine Kompromisslösung. Er versucht die Vorteile der Sommer- und Winterreifen in sich zu vereinen und dabei möglichst wenig der Nachteile zu bieten. Wichtig ist bei Ganzjahresreifen, dass sie eine M+S-Kennung haben. Dann sind sie auch als Winterreifen einsetzbar. Damit man als Autofahrer immer auf dem neusten Stand ist und weiß, mit welchen Reifen man sich und seinem Auto etwas gutes tut, macht der ADAC mindestens einen ADAC Sommerreifentest pro Reifentyp. Ein ADAC Reifentest in eine sehr gute Informationsquelle. Guckt man sich den Winterreifentest an, spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle, allerdings mit verschiedenen Gewichtungen. Es gibt 7 Faktoren, die beim Winterreifentest berücksichtigt werden. Dazu zählt das Geräusch mit 5%. Das Fahrverhalten auf Eis, der Kraftstoffverbrauch und der Verschleiß fließen mit je 10 % in die Bewertung ein. Das Fahrverhalten bei Trockenheit hat eine Gewichtung von 15 % und bei Nässe 30%. Fahren im Schnee fließt mit 20% in die Bewertung ein. Jetzt kann sich jeder einen guten Reifen aussuchen, denn der Name und der Preis werden natürlich auch angegeben. Da es zur Zeit beim Reifenkauf hauptsächlich, bedingt durch die Jahreszeit, um den Kauf von Winterreifen geht, wurde der Ganzjahresreifentest zu gleichen Bedingungen durchgeführt wie der Winterreifentest. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Ganzjahresreifen im Ganzjahresreifentest schlechter abschließen als die reinen Winterreifen. Der Sommerreifentest sieht ein bisschen anders aus. Für das Fahrverhalten bei Trockenheit gibt es 20% Gewichtung und bei Nässe sogar 40%. Ansonsten geht es bei Sommerreifen eher um Kosten und Komfort. Denn das Geräusch und der Kraftstoffverbrauch fließen mit je 10% in die Bewertung ein und der Verschleiß schlägt mit 20% zu Buche. Hier sieht man auch im Vergleich des Ganzjahresreifentest mit dem Sommerreifentest, dass hier die Unterschiede nicht ganz so weit auseinander liegen. Da die unterschiedlichen Reifenhersteller jedes Jahr neue Produkte auf den Markt bringen, gibt es jedes Jahr einen neuen ADAC Autoreifentest und das netter Weise in allen gängigen Größen.
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