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| Skoda gibt Vollgas | |
![]() Größer als Fabia und kleiner als Octavia Der Rapid ist ein alter Bekannter bei Skoda. Von 1984 bis 1990 produzierte der tschechische Hersteller bereits ein zweitüriges Coupé mit demselben Namen. Im Gegensatz zu seinem Vorfahren hat der neue Rapid vier Türen und die Karosserieform einer Limousine. Er basiert auf der Studie MissionL, die Skoda auf der IAA in Frankfurt präsentierte. 4,39 Meter ist der neueste Tscheche lang, 1,70 Meter breit und 1,47 Meter hoch. In den Kofferraum passen rund 500 Liter. Auf dem indischen Markt kommen ein Benziner und ein Diesel zum Einsatz. Beiden haben 1,6 Liter Hubraum und leisten 105 PS. Welche Motoren für den deutschen Markt zur Wahl stehen werden, darüber wollte sich Skoda noch nicht äußern. Auch über den anvisierten Preis gibt es keine Informationen. Bei den deutschen Händlern dürfte er dann aber für rund 13.000 Euro stehen – das wäre zumindest auch preislich die Mitte zwischen Fabia und Octavia. Indien als zentrale Rolle im Wachstumsplan Eine zentrale Rolle in der Wachstumsplanung von Skoda spielt der indische Markt. Die Tschechen zählen den Hindu-Staat neben Russland und China zu dem Markt mit dem größten Potenzial. Deshalb schickt Skoda den Rapid in Indien auch ein Jahr früher auf die Straße als bei uns. "Der Rapid ist für diese Wachstumsmärkte das richtige Auto zur richtigen Zeit", erklärt Skoda-Chef Winfried Vahland. Mit dem Rapid stößt die VW-Tochter in das volumenstärkste Fahrzeug-Segment des indischen Marktes vor. Produziert wird die Limousine im 2009 errichteten Volkswagen-Werk in Pune (Indien), wo auch schon der Fabia vom Band läuft. Neben dem Werk in Pune stellt Skoda auch Fahrzeuge im indischen Werk Aurangabad her. Hier werden die Modelle Superb, Laura (alias Octavia) und Yeti gebaut.
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